Produktfotografie E-commerce, Onlinehandel

E-Commerce: 4 Gründe, seine Bilder selbst zu produzieren

Eine firmeninterne Produktion Ihrer Produktbilder bedeutet im E-Commerce, dass Sie sich dazu entscheiden, eine erfolgreiche Marketing-Kommunikation zu betreiben, die Sie von A bis Z in der Hand haben. Von der Umwandlung eines anfänglichen Interesses in eine Transaktion bis zum Mitgehen mit den neusten Trends finden Sie hier alle Gründe, die Sie berücksichtigen sollten.


1- Die Kaufabsicht in eine Transaktion umwandeln

Ein erfolgreiches sensorisches Marketing bedeutet, dem Konsumenten die Möglichkeit zu geben, die Produkte, die er erwerben möchte, zu sehen und anzufassen. Kompensieren Sie den fehlenden Produktkontakt im Internet durch die Verwendung von hoch qualitativen Bildern auf Ihrer E-Commerce-Seite. Dies ist eine unabdingbare Voraussetzung für Ihren Erfolg. Eine europaweite Studie, die von PackshotCreator 2013 durchgeführt wurde, hat bestätigt, dass Fotos und Produktanimationen das wichtigste Tool sind, um Internetnutzer zum Kauf anzuregen.

2- Für jedes Produkt die passende Ansicht verwenden

Es ist ein großer Unterschied, ob wir ein Möbelstück oder ein elektronisches Gerät kaufen, oder sogar nur eine Tintenpatrone für einen Drucker. Deshalb sollten Sie sich gewisse Fragen stellen, bevor Sie ein Produktbild online stellen. Sollten Sie einfache HD-Fotos machen, Multi-Winkel-Aufnahmen, 3D-Animationen, Bildkompositionen oder das Produkt in seiner Gebrauchssituation zeigen? Erst nach Beantwortung dieser Frage können Sie Produktionsabläufe in Gang setzen und ein visuelles Konzept für Ihre E-Commerce-Seite erstellen.

3- Seinen Kunden ein neues Erlebnis bieten

Dank der neusten Entwicklungen des Online-Handels, wie etwa Multi- und Cross-Channel-Möglichkeiten, stehen Ihnen heute Tools zur Verfügung, mit denen Sie Ihren Kunden ein ganz neues Kauferlebnis bieten können.
Sorgen Sie dafür, dass die Besucher Ihrer Webseite Ihre Produkte in einem anderen Kontext als bisher entdecken: Das Ziel ist es, ein sensorielles Erlebnis zu schaffen, damit der Konsument das Produkt kennenlernen und es sich in einem ihm vertrauten Umfeld vorstellen kann. Ikea bietet zum Beispiel seit 2014 eine erweiterte Realität für die Besucher seiner Webseite. Der potenzielle Käufer kann über sein Smartphone oder seinen Tablet-PC ein Sofa direkt in sein Wohnzimmer projizieren. Ein anderes Beispiel sind Online-Optiker, die ihren Kunden eine virtuelle Live-Anprobe von Brillen ermöglichen.

4- Die Erwartungen der Y-Generation erfüllen

Die digitale Generation: Durch technologische Entwicklungen, zum Beispiel die Erfindung von Head-Mounted-Displays wie Oculus Rift oder die Einführung der PlayStation VR, werden die Grenzen zwischen Computerspielen und E-Commerce immer dünner.
Erweiterte und virtuelle Realität kombinieren Interaktivität mit praktischen Aspekten. Ihre E-Besucher können sich die Produkte in ihrem eigenen Umfeld vorstellen. Beim Kauf von Möbeln ist das Abmessen von Produkten im Geschäft dadurch nicht mehr nötig!
Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat beispielsweise im Jahr 2016 sein sogenanntes Buy+-System eingeführt. Diese VR-Shopping-Technologie ermöglicht es Internetnutzern, über eine VR-Brille ein wirklichkeitsnahes Shopping-Erlebnis in einer E-Boutique zu haben. Für die Y-Generation, der Computerspiele in die Wiege gelegt wurden, sind diese neuen Technologien unabdingbar. E-Besucher durchstöbern die virtuellen Regale ganz nach ihren Vorstellungen und lassen sich die Produktinformationen anzeigen, indem sie mit dem Blick auf den Aktionsbuttons verweilten.


Extra: Welche Möglichkeiten hat ein E-Commerce-Unternehmen bei der firmeninternen Produktion von Produktbildern?

Von der einfachen HD-Fotografie bis zu erweiterten oder virtuellen Realität stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.
Je nachdem wie viele Bilder sie brauchen und/oder wie komplex sie sind, können Sie einen Dienstleister hinzuziehen, um logistisches Hin und Her zu vermeiden. Wenn Sie dies wünschen, verwendet der externe Dienstleister seine eigene Fotoausrüstung.

Eine gesteigerte Reaktionszeit

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung Ihrer firmeninternen Fotoausrüstung. Ein Packshot-Fotostudio ist ein einsatzbereites Tool, das jeder professionelle Fotograf, aber auch jeder Mitarbeiter leicht verwenden kann. Je nach Konfiguration können mit dieser Art von Studio Produktfotos oder Animationen erstellt werden. Das Fotostudio ist eine Box mit Beleuchtung, die mit einem Computer verbunden ist und von einer speziell dafür entwickelten Software gesteuert wird. Die Funktionen dieser Software ermöglichen es Ihnen, die Bildproduktion zu standardisieren und zu vereinheitlichen. Andere Funktionen, wie das Hinzufügen eines interaktiven Zooms, inszenierte Animationen oder eine intelligente Bildverteilung, verleihen Ihren Produktansichten das gewisse Etwas.
Auf eine firmeninterne Bildproduktion zu setzen, das bedeutet, eine schnellere Reaktion und bessere Qualität zu erzielen, um seinem e-Schaufenster eine eigene Identität zu verleihen und sich von anderen abzuheben. Über das E-Commerce hinaus hat man dank einer firmeninternen Bildproduktion eine alles umfassende Kontrolle über seine Marketing-Kommunikation, von der Archivierung bis zur Qualitätskontrolle. Alle diese Aspekte sorgen für ein gutes Management der Produktionsabläufe.

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